Lauda plant Basis in Skandinavien

Hamburg, 11. April 2019. Die Tochter der Low-Cost-Airline Ryanair, Laudamotion, die sich mittlerweile nur noch unter der Marke Lauda präsentiert, will zeitnah eine fünfte Basis eröffnen. Lauda-CEO Andreas Gruber hat Pläne für Skandinavien in der Schublade.

10.04.2019, 16:08 Uhr

  • Ryanair-Tochter Lauda auf Wachstumskurs
  • Stationierung von Flugzeugen in Skandinavien angedacht
  • Lauda soll als Marke hochwertiger positioniert werden als Ryanair
„Wir schauen uns Flughäfen an, an denen Ryanair noch nicht mit eigenen Flugzeugen stationiert ist“, erläuterte Andreas Gruber im fvw-Interview die Expansionsstrategie seiner in Wien beheimateten Airline. Es soll eine fünfte Basis entstehen im nicht-deutschsprachigen Ausland: „Vielleicht in Skandinavien“, so Gruber, der aktuell auf eine Flotte aus 27 Airbus-Maschinen verweisen kann.

Aktuell betreibt Lauda, die im März 2018 aus der Insolvenzmasse von Air Berlin beziehungsweise Niki hervorgegangen ist, Flugzeugbasen in Wien, Düsseldorf, Stuttgart und Palma auf Mallorca. Offenbar ist Gruber davon überzeugt, mit dem Namen Lauda auch in Skandinavien punkten zu können. Ryanair betreibt dort aktuell nur in Schweden, in Göteborg und Stockholm, Basen. Wichtigste Airlines in Skandinavien sind SAS und die angeschlagene Norwegian Air Shuttle, die unter anderem in Oslo und Kopenhagen vertreten ist.

Laut Gruber sollen Streckenüberschneidungen mit Ryanair künftig vermieden werden. Zudem will er die Marke Lauda hochwertiger ausrichten: Internetauftritt, App und Buchungsbestätigungen kommen daher nicht mehr im Ryanair-, sondern ab sofort im Lauda-Layout daher.

Am Verkauf von Tickets für Lauda-Flüge über die Plattform Ryanair.com will Gruber trotz der neuen Markenstrategie auch künftig festhalten: „Mit Ryanair können wir hier viele Synergien heben, was ein Vorteil für Lauda ist“, konstatiert der erst 33-Jährige Airline-Chef.

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